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9. Reinickendorf Cup 2011

 

Es war wieder einmal so weit. Am Samstag den 17.09.2011 startete der Berliner Kanu-Club Borussia seine traditionelle Drachenbootregatta. Auf ein Neues probierten wir unser Glück auf demselben Gewässer wie im Vorjahr, im Strandbad Lübars. Diverse Vorbereitungen wurden wieder einmal getroffen. Das fing an beim Einladung schreiben, Plakate entwerfen und endete wie jedes Jahr in eine völlig durchorganisierte Veranstaltung, an denen alle Borussen Ihren Anteil hatten. Wie überall auf der Welt bei solchen Sachen hat man Menschen die sich bis auf das Blut aufopfern, andere tun eben etwas weniger, aber nicht weniger wichtig. Denn wieder einmal mehr zeigte sich: nur wenn alle an einem Strick ziehen kann man solch ein Weltklasse-Event auf die Beine stellen und durchziehen.

43 Mannschaften waren am Start. Neben ein paar Drachenbootmannschaften aus Kanuvereinen war alles vertreten. Vom Kleingartenverein über Wohnungsbaugesellschaften, Krankenschwestern, Bundeswehrangehörige, Logistiker, Turn und Sportvereine, Zoo und Tierpark, Akademiker, Dorfteams, Gäste aus Polen und der Ukraine und auch die Politik war zahlreich erschienen und stellte Mannschaften.

Unser Bezirksbürgermeister Frank Balzer  war auch mit einem Team angetreten, denn seine Senatsverwaltung war wie im Vorjahr für das Wetter verantwortlich. Herr Balzer: Hut ab. Ihre Angestellten und Beamten haben wieder ganze Arbeit geleistet. Blauer Himmel und Sonnenschein waren angesagt.

Auch Herr Frank Steffel war anwesend. Ich vermute mal er wollte schauen wie er es schafft, seine Handballmänner von den Reinickendorfer Füchsen zu motivieren um weiter am Ball zu bleiben. Diese haben bis jetzt ja eine einzigartige Saison hingelegt. Denn das Drachenboot fahren an sich ist ja bestens dafür ausgelegt etwas gemeinsam zu machen und die Teamfähigkeit zu fördern. Ganz nebenbei waren an diesem Wochenende Wahlen in Berlin, aber ich glaube das war Nebensache.

Nachdem unser erster Vorsitzender Eberhard Obst die Teamcäptens eingeschworen hatte, konnte pünktlich um 10.00 Uhr das erste Rennen gestartet werden. Es gab diesmal zwei Zeitläufe aus denen sich dann die Finalläufe ergaben. Auf Grund der hohen Teilnehmerzahl hatten wir  A bis K Finalläufe mit je 4 Mannschaften und eine Gruppe mit 3 Mannschaften. Diese fuhren dann für sich die Plätze 1-4 aus, bzw. 1-3. (Worauf man beim Berichte schreiben so alles achten muss J ). Nach den beiden Zeitläufen gab es eine Mittagspause von einer Stunde. Diese Zeit wurde ja benötigt um die Zeiten auszuwerten und die Teams Ihren einzelnen Finalen zuzuordnen. Diese Zeit konnten die Borussen nutzen um sich etwas zu stärken. Der Betreiber des Strandbades hatte uns zu einem Getränk und einem Stück Fleisch eingeladen. Unsere Steuerleute und Trommlerinnen, die Starthelfer und das Starterteam standen bzw. saßen ja nun schon einige Stunden in der prallen Sonne und hatten etwas „Abkühlung“ nötig. Aber auch alle anderen Beteiligten, ob Regattabüro, Stegposten, Mashallingbereich, unsere rasende Reporterin und gleichzeitig Fotografin und unser Stadionsprecher hatten ein Päuschen verdient. In der Pause stellten sich auch die einen oder anderen Gäste ein, die man bis dahin gar nicht so wahrgenommen hatte. Die „alte Riege der Borussen“ ist zahlreich erschienen und war bestens gelaunt, kein Wunder bei dem Wetter.

Aber auch Herr Olschewski, Sponsor von den MO Dragons, stattete uns einen Besuch ab. Liebe Gäste, wir hätten uns wirklich gern und intensiver mit Euch befasst aber wir hatten schließlich unser größtes Jahresevent zu managen. Sonst sind wir gerne für Euch da, aber das wisst Ihr ja auch.

Die Pause verging wie im Fluge, und schon hieß es wieder alle auf Ihre Posten. Die Finalläufe standen an, und ein gewisser Flair von Spannung lag über dem See. Jetzt wurde gekämpft was das Zeug hielt, die ersten Beschwerden über den Rennverlauf wurden laut, Behinderungen und Fehlstarts wurden angezeigt, die Nerven lagen blank. Aber auch da haben wir als alte Hasen natürlich gelassen reagiert, ein Rennen wurde wiederholt aber ansonsten haben wir alle Läufe sauber über den See geleitet. Aber gerade auch Emotionen zeichnen solch eine Veranstaltung aus und geben Ihr das gewisse Etwas. Zur Siegerehrung waren wieder alle guter Dinge und freuten sich über eine aus unserer Sicht sehr tollen Veranstaltung.

Den ersten Platz und damit Sieger im A Finale war das Team aus Neuruppin mit einer gigantischen Zeit von 00:47.110.Es ist schon erstaunlich wie schnell Mann und Frau 200 Meter hinter sich ließen. Hierbei handelt es sich aber nun um eine Drachenbootmannschaft die tüchtig vereinsmäßig unterwegs ist.Aber auch unsere Fun-Mannschaften legten eine beachtliche Zeit hin. Den erste Platz im C Finale legte das Team Bernis Wilde Bande auf den Tisch. Mit 00:53.635 waren sie ja nicht so weit von den „großen“ entfernt.

Nach der Siegerehrung, die durch unseren Bezirksbürgermeister statt fand, ging es nun an das leidige aufräumen. Jeder kennt das Gefühl wenn zu Hause die Gäste gegangen sind. Da wünscht man sich schon die ein oder andere gute Fee die mit dem Zauberstab kommt und alles ungeschehen macht. Aber was soll ich sagen, es kam wie es kommen musste. Die Borussen rappelten sich auf und ruck zuck war auch das Problem in Sack und Tüten. Wir haben es für Euch wirklich gern gemacht.

An alle Teams geht an dieser Stelle gleichermaßen unser Dank für Eure Teilnahme, denn ohne Euch wäre solch eine Veranstaltung nicht möglich. Wir würden uns wirklich freuen alle, und vielleicht noch das ein oder andere Team zusätzlich, im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen, wenn es bei den Borussen wieder heißt

Are you ready – Attention – Go

PS. Und auch da ist Herr Balzer und sein Team wieder für das Wetter zuständig. DANKE!!

 

Bis zum nächsten Mal Euer Achim